Titelbild Osteuropa 7-10/2015

Aus Osteuropa 7-10/2015

Erneuerungsbedarf
Energiewirtschaft in Armenien, Aserbaidschan und Georgien

Petra Opitz

Abstract

Armenien, Aserbaidschan und Georgien rechnen in den nächsten Jahren mit einem steigenden Energiebedarf. Aserbaidschan kann sich durch eigene Öl- und Gasvorkommen selbst versorgen. Armenien ist auf Brennstoffimporte aus Russland angewiesen und plant den Ausbau von Atomkraft. Georgiens Energiemix schwankt saisonal aufgrund eines hohen Anteils an Wasserkraft. Den Transit von Gas und Öl bekommt Georgien in Erdgas vergütet, das es für die Produktion billigen Stroms einsetzt. Mit Ausnahme von Wasserkraft spielen alternative Energiequellen in den drei Ländern bislang kaum eine Rolle. In die Steigerung der Energieeffizienz wird kaum investiert.

(Osteuropa 7-10/2015, S. 191–209)