Titelbild Osteuropa 4/2013

Aus Osteuropa 4/2013

Diffus, aber gefährlich
Rechtsradikalismus in Polen

Reinhold Vetter

Abstract

In Polen gibt es keine klare Grenze zwischen rechtsradikalen Gruppierungen und nationalkonservativen sowie katholisch-fundamentalistischen Parteien und Milieus. Die inhaltlichen und organisatorischen Querverbindungen sind vielfältig. Das erschwert die politische Auseinandersetzung mit den Rechtsradikalen. Anders als Jobbik in Ungarn sind diese Gruppen bislang kaum bereit, bei Wahlen anzutreten und im Parlament aktiv zu werden. Dem politischen Establishment fehlt es an Sensibilität für die Gefahren, die rechtsradikale Gruppen darstellen.

(Osteuropa 4/2013, S. 49–72)