Titelbild Osteuropa 2/2012

Aus Osteuropa 2/2012

Neues Profil, fragile Einigkeit
Die Sicherheitspolitik der Visegrád-Gruppe

Michal Kořan

Abstract

Ostmitteleuropa läuft Gefahr, an die Peripherie Europas zu rutschen. Gründe sind der langsame Rückzug der USA aus Europa und die Krise der EU. Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn sind bestrebt, dem durch mehr Zusammenarbeit in der Visegrád-Gruppe zu begegnen. Sie koordinieren ihre Politik gegenüber den östlichen Nachbarstaaten und versuchen, eine eigenständige Sicherheitspolitik zu betreiben. Gleichzeitig sind in der Krise der EU aber auch die zentrifugalen Tendenzen stärker geworden. Polen spielt eine immer wichtigere Rolle in der europäischen Politik, die Bedeutung der drei kleinen Staaten hingegen sinkt.

(Osteuropa 2/2012, S. 107–116)