Titelbild Osteuropa 2-3/2011

Aus Osteuropa 2-3/2011
Teil des Dossiers Arktis

Arktis und Seerecht
Seegrenzen, Festlandsockelansprüche und Verkehrsrechte

Uwe Jenisch

Abstract

Die Arktis ist zum Politikum geworden. Die Arktisanrainer streben danach, ihre Nut-zungsrechte räumlich und inhaltlich auszuweiten. Erweiterte Festlandsockel, komplizierte Seegrenzen, Schifffahrts- und Forschungsrechte sowie Umweltschutzpflichten richten sich jedoch im Interesse der Staatengemeinschaft nach den Regeln des UN-Seerechtsübereinkommens von 1982. Der Mechanismus für einen friedlichen Interessenausgleich ist vorhanden. Die Nicht-Anlieger – darunter die Staaten der EU – wie auch die Internationale Meeresbodenbehörde müssen ihre Rechte und Pflichten im Arktischen Ozean gegenüber den Regionalisierungsbestrebungen der Anrainer verteidigen.

(Osteuropa 2-3/2011, S. 57–76)