Titelbild Osteuropa 12/2011

Aus Osteuropa 12/2011

Hinterland
Oder: punk is not dead

Esther Kinsky

Abstract

Ungarns Rechte beschwört den Traum von einem ethnisch reinen „Hinterland“, einer Heimat lange unterdrückter „echt ungarischer“ Werte, die nun endlich wieder zum Zug kommen sollen. György Dörner und István Csurka, die neu berufenen Leiter des „Neuen Theaters“ in Budapest, wollen sogar das Haus in „Hinterland-Theater“ umbenennen. Ein Name mit Programm. Aber wie sieht es im Hinterland aus? Ein Besuch im Südosten des Landes, dem kleinen Teil des Banats an der rumänischen und serbischen Grenze, zeigt: Niedergang und Armut bestimmen das Bild. Aber dort waren immer Rebellen zu Hause.

(Osteuropa 12/2011, S. 205–212)