Titelbild Osteuropa 2-4/2010

Aus Osteuropa 2-4/2010

Mythenbildung
Vom paradoxen Nutzen des Sowjeterbes

Vitalij Atanasov

Abstract

Für Fremdenfeindlichkeit und Missstände aller Art machen ukrainische Politiker das sowjetische Erbe verantwortlich. Dieser Erklärungsversuch überzeugt zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus immer weniger. Die Fixierung auf die Vergangenheit hat den Zweck, von den strukturellen Problemen der Gegenwart abzulenken und das Scheitern der Reformen in der Ukraine zu verschleiern.

(Osteuropa 2-4/2010, S. 461–468)