Titelbild Osteuropa 7-10/2015

Aus Osteuropa 7-10/2015

Zentrum und Peripherie
Kommunale Selbstverwaltung in Georgien

David Losaberidze

Abstract

Das unabhängige Georgien hat der Dezentralisierung der politischen Entscheidungen keine Aufmerksamkeit geschenkt. Die kommunale Selbstverwaltung fristet ein Schattendasein. Organe der kommunalen Selbstverwaltung haben kaum Kompetenzen und sind unterfinanziert. Dabei sind funktionierende Städte und Gemeinden für Schlüsselbereiche der Daseinsvorsorge unverzichtbar. Erst in jüngster Zeit setzt sich das Bewusstsein durch, dass Dezentralisierung und die Idee der Subsidiarität den Staat nicht schwächen, sondern funktionierende Dienstleistungen den Staat stärken und damit die Legitimität der Herrschenden erhöhen.

(Osteuropa 7-10/2015, S. 271–283)