Titelbild Osteuropa 5-6/2015

Aus Osteuropa 5-6/2015

Aufbruch, Dynamik, Internationalisierung
Slawisch-Eurasische Area-Studies in Japan: Ein Überblick

Abstract

Die Auflösung der Sowjetunion führte auch in Japan zu einer Neubewertung und Neuordnung der Forschung über diesen Raum. Doch anders als in Westeuropa und Nordamerika brach die finanzielle und institutionelle Förderung der Osteuropaforschung nicht ein. Die Slavic-Eurasian Studies genießen heute mehr Aufmerksamkeit denn je. Der wissenschaftliche Output ist gestiegen. Wissenschaftler aller einschlägigen Disziplinen haben sich transnationale und komparative Herangehensweisen zu eigen gemacht. Auch die Internationalisierung der japanischen Forschung ist gewachsen. Doch publizieren japanische Spezialisten ihre Ergebnisse über den slawisch-eurasischen Raum eher in Russland und Asien als in der angelsächsischen Welt. Das behindert die Rezeption ihrer Arbeiten.

(Osteuropa 5-6/2015, S. 175–192)