Titelbild Osteuropa 11-12/2015

Aus Osteuropa 11-12/2015

Der Pragmatismus hinter dem Getöse
Fiskal-, Geld- und Währungspolitik in Russland

Roland Götz

Abstract

Russland betreibt seit über 15 Jahren eine stabilitätsorientierte Fiskal-, Geld- und Währungspolitik. Haushaltsüberschüsse oder allenfalls eine geringe Neuverschuldung sowie Inflationsbekämpfung sind das Ziel. Linksnationalistische Wissenschaftler und Publizisten sowie Lobbyisten der Branchen außerhalb der Rohstoffwirtschaft fordern dagegen vehement einen „großen Durchbruch“ zu einer wachstumsorientierten, dirigistischen Wirtschaftssteuerung. Vladimir Putin stützte bislang als Präsident und Ministerpräsident durchweg den Kurs von Regierung und Zentralbank. Eine Änderung ist nicht in Sicht.

(Osteuropa 11-12/2015, S. 51–69)