Titelbild Osteuropa 7/2013

Aus Osteuropa 7/2013
Teil des Dossiers Zentralasien

Marktmacht
Erdgas in Zentralasien und im Kaspiraum

Simon Pirani

Abstract

Der eurasische Erdgasmarkt ist im Umbruch. Die beiden entscheidenden Triebkräfte sind der gesunkene Verbrauch in Europa und der steigende Konsum in China. Dies hat dazu geführt, dass ungeachtet aller politischen Projekte die Bedeutung Russlands als Importeur und Zwischenhändler von Erdgas aus Zentralasien gesunken ist, aber auch die EU ihre ambitionierten Pläne zur Diversifizierung ihrer Erdgasimporte durch den direkten Bezug aus Aserbaidschan nicht verwirklichen konnte. Die zentralasiatischen Staaten, allen voran Turkmenistan haben dennoch nicht unter dem Rückgang gelitten: Ihr neuer Großabnehmer ist China.

(Osteuropa 7/2013, S. 45–60)