Titelbild Osteuropa 5-6/2013

Aus Osteuropa 5-6/2013

Tschechiens „neue Linke“
Strömungen, Menschen, Ideen

Kristina Andělová, Ondřej Slačálek

Abstract

Der Umbruch des Jahres 1989 ermöglichte die Entstehung einer neuen Linken in Ostmitteleuropa. Obwohl sich diese von der kommunistischen Diktatur scharf abgrenzte und demokratische linke Traditionen aufspürte, fand sie wenig Anklang. Einige Gruppierungen lösten sich auf, andere wie die Anarchisten verharrten am Rande der Gesellschaft. Neue Impulste lieferte die Globalisierungskritik. Den größten Erfolg hatte die tschechische Umweltbewegung. Dafür musste sie jedoch ihre grundsätzliche Gesellschaftskritik aufgeben und an die Stelle der Suche nach einer besseren Ordnung die ökologische Optimierung der bestehenden Gesellschaft setzen.

(Osteuropa 5-6/2013, S. 341–354)