Titelbild Osteuropa 1/2013

Aus Osteuropa 1/2013

1812 – Napoleon in Russland
Eine Literaturschau

Hans Hecker

Abstract

Der russisch-französische Krieg von 1812 bis 1814 jährt sich zum 200sten Mal. Zu diesem Anlass sind mehrere, teilweise herausragende und glänzend geschriebene Bücher erschienen, die unterschiedliche Akzente setzen: Dominic Lieven würdigt vor allem die Rolle Russlands im Kampf gegen Napoleons Hegemonialstreben. Adam Zamoyski schildert umfassend den Verlauf des Russlandfeldzuges und geht dem Mythos Napoleon nach. Weitere Monographien und Memoiren erzählen die Ereignisse aus der Perspektive der einfachen Soldaten und verdeutlichen unmittelbar das Grauen des Krieges.

(Osteuropa 1/2013, S. 127–134)