Titelbild Osteuropa 4/2012

Aus Osteuropa 4/2012

Stalins Stimme
Der Dolmetscher Vladimir Pavlov

Jörn Happel

Abstract

1939 reformierte Vjačeslav Molotov den Auswärtigen Dienst der UdSSR. Er wollte einen professionellen Apparat mit jungen, linientreuen Mitarbeitern. Einer der neuen Diplomaten war Vladimir Pavlov. Er stieg zu einem wichtigen Dolmetscher Stalins auf und galt als sein „Lieblingssohn“. Nach dem Tod des Diktators fiel Pavlov in Ungnade. In Pavlovs Werdegang spiegelt sich die Entwicklung der sowjetischen Diplomatie und des Dolmetscherwesens. Er eröffnet Einblicke in Stalins und Molotovs Kreis sowie deren Umgang mit den Alliierten.

(Osteuropa 4/2012, S. 69–80)