Titelbild Osteuropa 7/2011

Aus Osteuropa 7/2011

Vom glücklichen Augenblick der Übersetzung
K. Dedecius und D. Daume interpretieren Czesław Miłosz

Dorota Stroińska

Abstract

Czesław Miłosz, dessen Geburtstag sich am 30. Juni 2011 zum hundertsten mal jährte, wird in Deutschland kaum als Lyriker wahrgenommen. Das liegt nicht nur an seiner romantischen, wirklichkeitsbezogenen Poetik, die im Kontrast zur antimimetischen, den Anschluss an die Moderne suchenden deutschen Lyrik der Nachkriegszeit steht, sondern auch an der Übersetzung: ihrem Zeitpunkt und dem Selbstverständnis des Übersetzers.

(Osteuropa 7/2011, S. 45–60)