Titelbild Osteuropa 5-6/2011

Aus Osteuropa 5-6/2011

Polnische Paradoxien
Wirtschaft, Arbeit, Partizipation

Edwin Bendyk

Abstract

Die polnische Gesellschaft scheint traditionell von Paradoxien und Widersprüchen charakterisiert. Auf Phasen der Apathie folgen immer wieder unerwartete Aufschwünge. Auch heute beklagen viele Beobachter ein „soziales Vakuum“. Die Polen schwanken zwischen Teilnahmslosigkeit und Überanpassung an postfordistische Marktmechanismen. Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen: Das Bildungsniveau der jungen Polens steigt stetig, und an vielen Stellen entstehen neue Formen gesellschaftlicher und politischer Partizipation.

(Osteuropa 5-6/2011, S. 249–258)