Titelbild Osteuropa 2-3/2011

Aus Osteuropa 2-3/2011
Teil des Dossiers Arktis

Naturraum Arktis
Russlands Hoher Norden

Jörg Stadelbauer

Abstract

Das internationale Interesse an der Arktis wächst. Hintergrund sind die regionalen Folgen des Klimawandels. In Teilen der Arktis ist die global bedeutendste Erwärmung des letzten halben Jahrhunderts zu beobachten. Das Abschmelzen des Meereises könnte die Erschließung von Bodenschätzen erleichtern und neue Schiff-fahrtsrouten eröffnen. Doch die Arktis ist mehr als ein Wirtschaftsraum. Sie ist ein höchst fragiles Ökosystem und Lebensraum zahlreicher indigener Völker. Arktis und Subarktis machen ein Fünftel der Festlandfläche Russlands aus. Russland ist einer der wichtigsten Staaten der Region und hat erheblichen Einfluss darauf, ob die ökologischen und ökonomischen Interessen in der Arktis kooperativ oder konfrontativ geregelt werden.

(Osteuropa 2-3/2011, S. 21–46)