Titelbild Osteuropa 11/2010

Aus Osteuropa 11/2010
Teil des Dossiers OSZE

„Entspannung mit menschlichem Antlitz“
KSZE, Menschenrechte, Samizdat

Wolfgang Eichwede

Abstract

In den kommunistischen Diktaturen Osteuropas entwickelten sich durch die Selbstverlage, den Samizdat, Räume für unabhängiges Handeln. In der KSZE-Schlussakte von 1975 wurden die Menschenrechte verankert und völkerrechtlich legitimiert. Die Konflikte, die über die Geltung der Menschenrechte in den sozialistischen Ländern und auf internationalem Parkett entstanden, waren ein neues Kapitel in der europäischen Politik. Die Bürgerrechtler erwiesen sich in der historischen Perspektive als vorausschauender und realistischer als die sogenannten Realpolitiker. In diesem Sinne bleiben die Welten des Samizdat aktuell.

(Osteuropa 11/2010, S. 59–84)