Titelbild Osteuropa 11/2008

Aus Osteuropa 11/2008

Südossetien und Georgien
Zur Geschichte einer gescheiterten Gemeinschaft

Otto Luchterhandt

Abstract

Nach der militärischen Niederlage im August 2008 hat Georgien die abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien wohl endgültig verloren. Dabei sprachen im Falle Südossetiens die naturräumlichen Bedingungen, die ethnische Siedlungsstruktur, die sozioökonomischen Verhältnisse sowie die Verwaltungsgeschichte gegen eine solche Entwicklung. Ein machtpolitischer Ausgleich zwischen Osseten und Georgiern auf der Grundlage einer konstitutionell verankerten Territorialautonomie wäre möglich gewesen. Diese Chance wurde verspielt.

(Osteuropa 11/2008, S. 97–110)