Titelbild Osteuropa 9/2005

Aus Osteuropa 9/2005

Macht und Gewalt
1989, die Ukraine und die Idee der gewaltfreien Revolution

Stefan Auer

Abstract

Die Orangene Revolution in der Ukraine und die Rosenrevolution in Georgien knüpften an die Umstürze von 1989 an. Jeweils ermöglichten sie einen Neuanfang politischen Handelns, das unter dem ancien régime undenkbar gewesen wäre. Damit etabliert sich auch ein neuer Revolutionsbegriff, der von Selbstbeschränkung und Gewaltfreiheit gekennzeichnet ist. Hannah Arendts Denken über das Verhältnis von Macht und Gewalt liefert wertvolle Einsichten zu der Bedeutung dieses Revolutionsbegriffs und seinen politischen Implikationen.

(Osteuropa 9/2005, S. 3–20)