Titelbild Osteuropa 8/2005

Aus Osteuropa 8/2005

Frieden durch Versöhnung
Aktion Sühnezeichen im Ost-West-Dialog

Barbara Kettnaker

Abstract

Seit 1958 entsendet die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste junge Menschen in Staaten, die unter nationalsozialistischer Herrschaft zu leiden hatten. Damit zogen die Gründer die Konsequenz aus einem Schuldbekenntnis der Deutschen. Als Ausdruck der Sühne leisten die Freiwilligen Hilfe bei gemeinnützigen Arbeiten. Die Erinnerung an Krieg und Besatzung ist in den Kontakten mit den Gastgebern noch präsent. Zu den wichtigsten Erfahrungen der Freiwilligen gehört es, einen Dialog über Grenzen zu führen und die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.

(Osteuropa 8/2005, S. 151–162)