Titelbild Osteuropa 8/2005

Aus Osteuropa 8/2005

Anpassungsdruck
Geschichtsschulbuch, quo vadis?

Björn Opfer

Abstract

Das Schulbuch als traditioneller Träger von Wissen ist unter Anpassungsdruck geraten. Die Schulen leiden unter Geldmangel und zögern die Bestellung neuer Schulbuchgenerationen heraus. Da zudem die Schülerzahlen sinken, sehen sich die Schulbuchverlage zu Einsparungen bei den Personalkosten gezwungen. Schließlich sind die Produktionszyklen so lang, daß das Schulbuch mit der raschen Veränderung der Lebenswelten kaum mehr mithalten kann. Auch auf die Didaktikkritik nach der PISA-Studie können Schulbücher nicht rasch reagieren. Das Schulbuch wird zwar vorerst seine grundlegende Bedeutung nicht verlieren, jedoch immer stärker durch multimediale Lern- und Arbeitsmittel ergänzt werden.

(Osteuropa 8/2005, S. 199–206)